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Terror in der heiligen Stadt Jerusalem

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Erneut erlebte die Welt, dass ein LKW in eine Menschenmenge gesteuert wurde. Bei uns rufen diese Bilder Erinnerungen an die schrecklichen Anschläge von Berlin und Nizza wach. In Israel gehören solche Attentate zum Alltag. Der Terrorist verfolgte das Ziel, so viele Menschen zu töten, wie er nur konnte. Dem Attentäter reichte es nicht, die Menschen in einem ersten Gewaltakt zu überfahren. Er legte noch den Rückwärtsgang ein, um den auf dem Boden liegenden Verletzten das Leben zu nehmen. Mindestens vier Menschen wurden dabei in den Tod gerissen, bevor er von bewaffneten Soldaten gestoppt werden konnte. Mehrere Personen wurden schwer verletzt.

„Die einsamen Wölfe schlagen wieder zu“, so der Terminus, der in Israel für solch terroristische Einzelattentate benutzt wird. Die Tragik ist, dass solch barbarische und menschenverachtende Anschläge fast schon zum israelischen Alltag gehören. Die israelischen Sicherheitsbehörden teilten am Sonntag mit, dass alles darauf hindeute, dass der Attentäter ein Unterstützer des IS war oder zumindest dessen Ideologie teilte.

Den Sicherheitskreisen und öffentlich zugänglichen Berichten ist zu entnehmen, dass sich die Sicherheitslage in Europa insgesamt verschärft und Deutschland endgültig in das Fadenkreuz terroristischer Aktivitäten geraten ist. Die Bevölkerung wird sich daran gewöhnen müssen.

Als Mitbürger mit christlich-nahöstlichen Wurzeln, die die abscheulichen Gewalttaten dieser Art durch den IS und anderen extremistischen Gruppierungen aus den eigenen Erfahrung kennen, verurteilen wir jegliche Art von Terror, welcher sich im Wesentlichen gegen die Werte einer freien Gesellschaft richtet.

Die Organisationen, die gemeinsam das Suryoye Medienforum Deutschland – SMD koordinieren und sich für die Einhaltung der Menschenrechte, Frieden im Nahen Osten und die friedliche Koexistenz zwischen den Religionen bzw. verschieden Kulturen einsetzen, sind erschüttert über diesen feigen Akt, der die Menschen völlig unvorbereitet aus dem Leben riss.

Unsere Gedanken sind bei den vielen Verletzten und den Hinterbliebenen der Opfer. Möge Gott ihnen in diesen schweren Stunden Kraft schenken und den Seelen der Verstorbenen gnädig sein. 

München, 10.01.2017


Zentralrat Orientalischer Christen in Deutschland e.V. – ZOCD

Föderation Suryoye Deutschland – HSA

Organisation zur Bildungsförderung der Suryoye – Kano Suryoyo e.V.

Assyrischer Jugendverband Mitteleuropa e.V. - AJM


Kontakt zum SMD:

E-Mail:
[email protected]

Die Anfragen werden entsprechend an die jeweiligen Adressaten weitergereicht

 

 

 

Geschrieben von: HSA am 10.01.2017





  

 

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