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Kirche in Not veranstaltet eine Konferenz in der Päpstlichen Lateranuniversität/Rom über den Wiederaufbau der Ninive-Ebene


Rom (kath.net/KIN) Die Rückkehr tausender christlicher Flüchtlinge in die nordirakische Ninive-Ebene und der Wiederaufbau ihrer von der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) zerstörten Häuser

wird das Thema einer Konferenz an der päpstlichen Lateranuniversität in Rom am Donnerstag, 28. September sein. Die päpstliche Stiftung „Kirche in Not“ (ACN) hat dazu Regierungsvertreter, Geschäftsleute und Medienvertreter eingeladen.

Führende Vertreter des Vatikans und der Gemeinschaft der irakischen Christen, darunter der Kardinalstaatssekretär Pietro Kardinal Parolin, der chaldäische Patriarch Louis Rafael I. Sako und der syrisch-katholische Erzbischof von Mossul, Boutros Moshe, werden über die Herausforderungen und Perspektiven der christlichen Gemeinden in der Ninive-Ebene sprechen.

Im August 2014 waren etwa 120.000 Christen aus der Ninive-Ebene vor dem IS nach Erbil, der Hauptstadt der Autonomen Region Kurdistan, geflohen. Nach der Befreiung ihrer Heimat vom IS im November 2016 haben sie „Kirche in Not“ gebeten, ihnen beim Wiederaufbau ihrer zerstörten Häuser zu helfen. Seitdem beteiligt sich die päpstliche Stiftung am Wiederaufbau von neun christlichen Städten und Dörfern in der Ninive-Ebene. In der ersten Phase des Wiederaufbaus sollen 13.000 Häuser errichtet oder in Stand gesetzt werden.

Seit 2014 hat „Kirche in Not“ die christlichen Flüchtlinge in Erbil mit mehr als 30 Millionen Euro unterstützt, um ihre Versorgung und ihre menschenwürdige Unterbringung zu gewährleisten. Die Kosten für den Wiederaufbau der christlichen Dörfer in der Ninive-Ebene werden sich voraussichtlich auf mehr als 210 Millionen Euro belaufen.