Nach oben

logo
Sie sind hier:  Startseite / News / Allgemeine News

Referendum im Nordirak Unserem Volk wurden kulturelle und nationale Rechte garantiert


Die Mehrheit der Menschen in der Autonomen Region Kurdistan hat am Montag beim Referendum mit großer Mehrheit, nach inoffiziellen Angaben sollen rund 90 Prozent für die Löslösung vom Irak, also für die Unabhängigkeit gestimmt haben.

Die Wahlbeteiligung soll bei 72 Prozent gewesen sein. Aber das offizielle Ergebnis wird am Mittwoch oder Donnerstag bekannt gegeben.Seit Monaten wirbt die kurdische Regierung in der autonomen Region für die Unterstützung der Christen beim Referendum für die Unabhängigkeit. Ende Juli 2017 berief der Bürochef des Präsidialbüros von Kurdistan, Fuad Hussein, ein Treffen mit den christlichen Führungspersönlichkeiten um die Vorbereitungen für das Referendum zu besprechen.

In diesem Treffen konnte man sich nicht über eine uneingeschränkte Unterstützung der Christen für ein JA bezüglich der Unabhängigkeit einigen. Die Parteien des Chaldäer-Suryoye-Assyrer-Aramäer Volkes wollten Ihrerseits von der Regierung eine Garantie für die nationalen Rechte unseres Volkes haben.

Am 24. September 2017, ein Tag vor dem Referendum gab es eine Sitzung von Vertreter und Parteien der verschiedenen Völker in der Autonomen Region. Das Treffen fand in Erbil, im Politbüro des zuständigen Kongresses für das Referendum statt.

In dieser Sitzung wurden 16 Punkte aufgelistet, welche die nationalen und kulturellen Rechte des Chaldäer-Suryoye-Assyrer Volkes sowie anderen ethnischen und religiösen Minderheiten nach dem Referendum garantieren.

Hier einige wichtigste Punkte für das Chaldäer-Suryoye-Assyrer Volk im Nordirak.

• Die Kurdische Gesellschaft setzt sich aus verschiedenen Völkern und Religionen zusammen. Die Rechte als Staatsbürger, sowie die religiösen Besonderheiten der Völker und deren Gebetsstätten müssen geschützt werden.

• Das Chaldäer-Suryoye-Assyrer Volk, die Turkmenen, die Armenier haben das Recht auf eine regionale Selbstverwaltung und Ihre nationalen und kulturellen Rechte. Diese Rechte gelten auch für die Jesiden.

• Die sprachen kurdisch, turkmenisch, aramäisch, arabisch und armenisch sind die offiziellen Sprachen in Kurdistan.

• Die Völker Kurdistans sollen in der Nationalflagge mit Ihrem Symbol vertreten sein.

 



 

Geschrieben von: HSA am 28.09.2017

 

 

Bewerten
     
 Einloggen


  Passwort vergessen


Kalender
<< November 2017 >>
  Mo. Di. Mi. Do. Fr. Sa. So.
>  30  31 1 2 3 4 5
> 6 7 8 9 10 11 12
> 13 14 15 16 17 18 19
> 20 21 22 23 24 25 26
> 27 28 29 30  1  2  3
Wer ist online?
Benutzer online: 0, Gäste online: 28
Suche
Drucken | | Impressum | Lesezeichen / Weitersagen